Barrierefrei ist ein Begriff, der momentan in aller Munde ist. Schließlich soll alles für Personen mit Behinderung zugänglich sein, was es für Andere auch ist. Barrierefreiheit ist für Menschen mit Gehbehinderung, Menschen im Rollstuhl, aber auch Sehbehinderte und Blinde eines der Hauptthemen, wenn es darum geht das Reisen möglich, unkompliziert und einfach zu machen. Nicht nur für diejenigen, die im Rollstuhl sitzen, sondern auch für deren Begleiter.

Barrierefreie Wege und Wanderwege sind in der Schweiz in der Regel gut zu erkennen, da sie mit einem Schild markiert sind.

Die MIS, die Mobility International Schweiz, setzt sich dafür ein „hindernisfreie Natur“ und barrierefreies Reisen für alle zu ermöglichen. Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Sehbehinderte und Blinde sollen die gleichen Freiheiten haben wie jeder Gehende und Sehende auch. Außerdem kann man über die MIS herausfinden, welche Wanderwege barrierefrei sind. Ein guter Service, wenn es darum geht, das Leben für Rollstuhlfahrer einmal mehr zu erleichtern.

Im autofreien Sas-Fee in der Schweiz sind die Wege auf Berge, und durch den Schnee größtenteils barrierefrei. Es bietet sich an, eine private Reise dorthin zu unternehmen. Das meiste ist hindernisfrei und es ist leicht sich über die Touristikbüros und Reiseveranstalter genau zu informieren. Ausgebildete Trainer im Dorf bieten Behinderten aller Art sogar Ski- und Snowboardunterricht an.

Auf der Schweiz Mobil lassen sich unzählige barrierefreie Wanderwege in der Schweiz recherchieren. Durch die italienische, französische und deutsche Schweiz lässt sich lange Wege wandern. Die Promenade du Lac Léman in Genf, der Chemin du Grand Bisse de Vex, der Schwarzsee-Rundweg, der Saane-Uferweg. Hier lässt sich die Länge der Wege, der Schwierigkeitsgrad herausfinden sowie eine genaue Beschreibung des Weges. Alles natürlich hindernisfrei. An Seen vorbei, über lange Wege, mit wunderschönem Panorama und niedlichen Dörfern, lässt sich hier für Behinderte alles erkunden.

Für jeden erfahrenen Wanderer ist klar, dass Touren sorgfältig geplant sein müssen. Es ist wichtig eigene Grenzen zu kennen und sich gut zu erkunden welche Wanderwege welche Gefahren beherbergen. Wenn Behinderte unterwegs sind, sollte sich doppelt informiert werden.